markus imboden

Tittelbach.tv; TATORT - LAND in DIESER ZEIT

Toll: Ein lyrischer „Tatort“, der über das Spiel mit Sprache zur Reflexion über den Zustand der Republik einlädt. Diese Komposition aus Liedern und Gedichten, aus Musik und Sprachbildern ist alles andere als selbstverliebte, intellektuelle Spielerei. ... für Zuschauer, die einen klassischen Krimi erwarten, bei der der Täter überführt und die durch ein Verbrechen in Unordnung geratene Welt wieder geheilt wird, muss „Land in dieser Zeit“ unbefriedigend bleiben. Die Geschichte endet in Möglichkeiten und nicht in Gewissheiten.  ... Unter der kriminalistischen Oberfläche erzählt der Film leise, poetisch, dass die Fundamente zu bröckeln begonnen haben.

12/23/16

Tages-Anzeiger Tatort "Klingelingeklirr"

Das ist überhaupt die Grösse dieses «Tatorts»: seine unverstellte, ja, plakative Hoffnungslosigkeit. Selbst das Superduo Leitmayr und Batic (Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec) kanns nicht richten. Es hechelt den Geschehnissen rund um die Bettlermafia lange hilflos hinterher und rettet sich in melancholisch angekränkelte Running Gags übers Christfest, das Kommissar Leitmayr mit seiner anstrengenden Mutter verbringen soll – und Batic mutterseelenallein. Dass der Babyleichnam schliesslich neben einer Weihnachtsgans über die Grenze geschmuggelt wird, ist einer der finalen beissenden Spässe, die «Klingelingeling» zum Geklirr verzerren. Gut so. Und der Schweizer Regisseur Markus Imboden versucht gar nicht erst, den hard-boiled Sound bildlich zu brechen. Er hält sich an schlichten, simplen Understatement-Realismus samt längeren Passagen in Rumänisch – teils ohne Untertitel. Tonfall, Gestik und Handlung machen die Musik. Da ist nichts Innovatives, dafür ein so aufregender Wettlauf mit dem Tod, dass man am liebsten vorspulen will zum dreiviertelsbitteren Ende im rumänischen Kaff, das in Matsch und Tränen versinkt. Wie wir in diesem «Tatort». (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Spiegel Online TATORT - WENDEHAMMER

Regisseur Markus Imboden, von dem zuletzt ein
verstörend schöner "Tatort" über einen erweiterten Suizid zu sehen gewesen war
, erzählt von den analogen Katastrophen im digitalen Leben mit Blick für die kleinen Details. Kameramann Martin Langer ("Im Labyrinth des Schweigens") findet melancholische Bilder für die technische Überforderung der Figuren.

Da kann es schon mal eine schwierige Rettungsaktion werden, die Hummel aus dem Fenster zu lenken, während unerwartet gleich ein ganzer Schwarm Tauben in die gute Stube fliegt. Hitchcocks "Vögel" lassen grüßen. Der Mensch bleibt angreifbar, dem elektronisch aufgepumpten Ego geht schnell die Luft aus.

Als Kommentar zu Datensammelwut und künstlicher Intelligenz bleibt "Wendehammer" (Drehbuch: Stephan Brüggenthies und Andrea Heller) recht dünn. Aber als Komödie über das Geworfensein des Menschen in die digitale Welt versprüht dieser "Tatort" enormen visuellen Witz.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

FAZ TATORT - WENDEHAMMER

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.12.2016, Nr. 295, S. 18
Wenn uns die Daten um die Ohren fliegen
Hammer und Wende: Der neue "Tatort" des Hessischen Rundfunks beschenkt uns mit frischer, urkomischer Fernsehkunst. Ein Volltreffer. Man dachte, das können nur die Briten: ein Feuerwerk des skurrilen Humors abbrennen, ohne zu blinzeln, und aus solcher Schelmenperspektive auch noch Tableaus erschaffen, die Maßstäbe setzen. Aber nein, der neuste "Tatort" des Hessischen Rundfunks in der Szene für Szene erfrischenden Regie von Markus Imboden nach einem herrlich überdrehten, die inzwischen inflationären Big-Data-Dystopien aufs Korn nehmenden Drehbuch von Stephan Brüggenthies und Andrea Heller hält da locker mit. Bereits in den ersten drei Fällen haben Margarita Broich und Wolfram Koch alias Hauptkommissare Anna Janneke und Paul Brix bravourös vorgeführt, wie sich der alten Tante "Tatort" frisches Leben einhauchen lässt, ohne die in die Jahre gekommenen Marotten der Reihe über Bord zu werfen. Das Geheimnis ist das lässige Unterlaufen aller "Tatort"-Klischees, ohne deshalb - wie die flapsigen Kollegen aus Münster oder Weimar - Parodien abzuliefern. Man spielt vielmehr die Absurditäten mit großer Ernsthaftigkeit aus, was zu viel Situationskomik führt. Tragik und Grausamkeit aber dürfen mit ganzer Härte zuschlagen. Mit der aktuellen Episode erreicht der Frankfurter "Tatort" zweifellos einen neuen Höhepunkt. Daran hat wieder die starke Bildsprache ihren Anteil. Martin Langers Kamera verfolgt, ja inszeniert die Handlung aus den ungewöhnlichsten Perspektiven, die aber immer begründet sind. Kunstvoll ist schon der Beginn: Nachdem aus unscharfem Grün Grashalme geworden sind, stellt sich heraus, dass wir, schleichend wie ein Eindringling, den Blickwinkel einer Schildkröte einnehmen. Kaum stehen wir vor zwei Schuhen, wechselt die Perspektive hin und her, Auge um Auge, eines davon offenbar bionisch hochgerüstet - bis der rechte Fuß sich hebt. In der nächsten Einstellung entsorgt der hiermit als Psychopath eingeführte Nils Engels (Jan Krauter, fabelhaft) ebendiese Schuhe zu Arienklängen vor seinem zur gefängnisartigen Festung umgebauten, mit Überwachungstechnik vollgestopften Einfamilienhaus in der Mülltonne. Die Schiebetür reagiert smart auf einen Fingerzeig, Nachbarn starren herüber. Eine von ihnen (Cornelia Froboess) wird die Atmosphäre, "das ekelhafte Grauen", hernach mit hilfe ihrer elektrischen Schreibmaschine festzuhalten versuchen. Diese Eingangssequenz, die wir zuletzt aus der Perspektive einer Eule wahrnahmen - den Tieren entkommt man in diesem Film nicht; sie sind das andere der ominösen Technik -, ist ein Versprechen. Nämlich auf Irritation, Intensität und einen eigentümlichen "Look". Es wird eingelöst werden. Hinzu kommt der köstliche Humor. Schon das burleske, wortlose Ballett, das Janneke, Brix und ihr Vorgesetzter Henning Riefenstahl (Roeland Wiesnekker) bald darauf in ihrem abstrus nostalgischen Großraumbüro zur eigentlich doch so abgenudelten und anfänglich tatsächlich leiernden R.E.M.-Verzweiflungshymne "Losing My Religion" aufführen, ist ganz große Oper. So stilvoll dürfte Leerlauf im "Tatort" noch nie choreographiert worden sein. Dann aber meldet die erwähnte Nachbarin, als Schundliteratin die Personifikation gruseliger Krimiplots, das Verschwinden eines weiteren Nachbarn. Er wurde ihrer festen Meinung nach ermordet, und zwar von Nils Engels ("ein wirklich böser Mensch"), der vor wenigen Jahren aus dem Reich des Teufels, dem Silicon Valley, nach Hessen zurückgekehrt ist - ein Hochbegabter mit Macke also, wie es sich für diese Sorte Thriller gehört. Dass ein Verschwundener noch kein Toter ist, wissen auch die Kommissare, ermitteln aber trotzdem fidel vor sich hin, wobei sie es noch mit einer auf Wagner abonnierten Operndiva (Susanne Schäfer) zu tun bekommen, die ständig überdeutliche Fingerzeige von sich gibt: "Ich singe die Brünnhilde." Außerdem tun sich in Nil's Vergangenheit einige Ungereimtheiten auf. So stolpern Brix und Janneke immer tiefer in dieses Gestrüpp von Handlung hinein, in einen mit Laubbläsern ausgefochtenen Nachbarschaftskrieg, der sich irgendwann als Weltkrieg um Algorithmen entpuppt. Letzteres wird so erfreulich konsequent durchgespielt, dass "Mr. Robot" nicht mehr weit scheint. Dass Logik oder Wahrscheinlichkeit nicht immer ganz mitkommen, macht gar nichts. Sonderlich ernst ist das alles nicht gemeint, sondern mokiert sich eher über den selbst zum Abziehbild gewordenen Alarmismus eines Dave Eggers. Dazu gehören wie mit dem Laubbläser durch die Dialoge gejagte Thesenhülsen: "Daten sind das neue Öl", "Mensch und Algorithmus werden äquivalent", "Wir werden alle gesteuert". Auch die New-Age-Spiritualität der Digitalrevoluzzer spießt der Film auf, löscht sie aber mit Taunusstiefelfeuchte ab. Der nicht ganz geschlossene Pinselkreis auf einer Postkarte, der "Leerheit und Vollendung" bedeutet, führt die Ermittler in ein Zen-Kloster um die Ecke, das sich erkennbar im ehemaligen Kloster Arnsberg eingenistet hat (Nirwanisierung des Abendlands). Was vom "Circle" übrig blieb, ist aber mehr als ein Jokus, nämlich ein grandios gespielter und in zwei ausdrucksstarken Szenen sogar getanzter Pseudokrimi auf der Höhe der Kunst, für den Margarita Broich zu Recht den Hessischen Fernsehpreis als "Beste Schauspielerin" erhalten hat. Auch Wolfram Koch war als "Bester Schauspieler" nominiert, ging aber leider leer aus. Vollendet ist der Film trotzdem. OLIVER JUNGEN 

Tages-Anzeiger "AM HANG"

Exklusiv

Irrlauf der Liebe

Von Christoph Schneider. Aktualisiert am 04.10.2013
Am Zurich Film Festival hatte am Freitag Markus Imbodens «Am Hang» Weltpremiere. Ein weiterer Schweizer Spielfilm aus einem bemerkenswert starken Jahrgang.
Es ist noch nicht lang her, dass der Schweizer Regisseur Markus Imboden im Spielfilm «Der Verdingbub» (2011) mit der grossen gefühlsdramatischen Kelle angerichtet hat. Einer verrohten nationalen Sozialpolitik wurde dort der historische Prozess gemacht, und es kam zum eindeutigen Urteil. Hingegen ist Imbodens «Am Hang», die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Markus Werner (2004), etwas ganz anderes, Kleineres und weniger Moralsichereres.
Es führt auf Seelengelände, wo die Sicherheiten in Rutschgefahr sind. In die verästeltsten Verästelungen der Liebe und der widersprüchlichen Lebensreflexion: als ein Kammerspiel (wenn man «Kammer» nicht allzu wörtlich nimmt), in dem Zeitgeist und Anti-Zeitgeist, unbequemes Denken und komfortable Aufgeschlossenheit, Gefühl und Gefühlsschlamperei nicht vor Gericht, sondern auf dem Prüfstand stehen und die Worte auf der Goldwaage liegen.
Es finden da im Tessin zwei Männer zusammen, weil sie aneinan dergeraten, und geraten wieder auseinander (gelinde gesagt; denn die Gefühle des einen neigen zum Amoklauf), weil sie zusammengefunden haben in einer gemeinsamen Geschichte vom Lieben, Verlieren und Versagen. Nämlich: Felix Loos (Henry Hübchen), der ältere, «Lehrer für alte Sprachen» im Roman, Musiker im Film, und Thomas Clarin (Max Simonischek), Scheidungsanwalt von polygamer, beziehungsscheuer Natur, reiben sich an einer Erinnerung, und die Frau (Martina Gedeck), um die es darin geht, hat beide geliebt und wurde geliebt, gleichzeitig, wenn auch nicht gleichermassen, und wurde verlassen und hat verlassen.
In Markus Werners Buch enthüllt sich das langsam in einem Diskurs von messerscharfer Sprachschönheit, quasi im Temperamentskampf zwischen einem altersradikalen Weltlamento des Loos und der hedonistischen Jugendmilde des Clarin, ders gern gemütlich und lauwarm hat in seinem Emotionshaushalt. Das hat sich schon weit über eine Liebesgeschichte hinausentwickelt, noch bevor man sie überhaupt erkennt in ihrer psychologischen Komplexität. Und womöglich ist sie dann nicht einmal wahr.
Sehr kluger Imboden
In Imbodens Film seinerseits weiss man sehr bald von den Verbindungen der beiden Männer zu jener Frau, die Loos’ Ehefrau war und Clarins Geliebte. Es wird uns leichter gemacht als bei Werner, und man könnte sagen, Markus Imboden habe als ein realistischer Erzähler seine dramatische Pflicht getan: Er brachte bodenständige Handlung in einen Denkfluss.
Auch das jedoch trifft einen Kern der Vorlage: ihre raffinierte Thriller-Qualität. «Am Hang» – Buch und Film – legt Spuren, richtige und falsche. Mysteriöses erweist sich als Banalität und Offensichtliches als Geheimnis. Sehr klug hat Imboden ein Sprach- und Gedankenspiel zu etwas Eigenem und Wesentlichem gerafft: Zur Geschichte eines irrlaufenden Mannes, der sich in den Weltekel hineinpredigt und gewalttätig darauf besteht, es gehöre ihm noch, was er längst verloren hat. Zur Geschichte eines anderen, dessen laue Ausgeglichenheit zur fiebrigen Unsicherheit wird. Und zur Vermutung, dass immer Frauen leiden, wenn Männer Erlösung suchen.
Nicht immer, vielleicht, fiebert der Zuschauer auf dem Niveau der Figuren. Manchmal ist es, als sässen da zwei hinter Glas und sprächen gar nicht richtig miteinander, sondern wechselten sich nur redend ab in gefeilter Eloquenz. Es erreicht einen dann nur eine gefilterte Lebenswärme. Aber wahrscheinlich ist das der Preis des Respekts vor der Schönheit des literarischen Originals; und auf die sentimentale Wärme kommt es in so einem Film über die Lebensgefährlichkeit des Fühlens ja auch nicht so sehr an. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 04.10.2013, 16:59 Uhr

© Tamedia AG

Der Verdingbub

„Der andere Gotthelf – Markus Imbodens Film ist ein grosses Stück Kino.“ (Sonntags Zeitung, 23.10.11)

„Ein Film wie eine Lawine – gewaltig, erdrückend – aber auch wunderschön.“ (Blick, 2.11.11)

„Packendes Gefühlsdrama von Markus Imboden, der beste Schweizer Film seit Jahren– 5 Sterne!“ (20 Minuten, 3.11.11)

„Es ist ein seltsam brüchiger Film. Als ob ein psychologischer Riss mittendurch ginge. Geradezu grobschlächtig wechselt die Inszenierung aus einer Differnziertheit, ... in eine Plakativität. ... Der Vedingbub macht manchmal einen irritierend spyrihaften Eindruck, wie ein in die Schwärze gestossenes „Heidi“. (Tages-Anzeiger, 26.10.11)

„Ungeschönt, packend, brilliant gespielt“ (Berner Zeitung, 29.10.11)

„Ein starker, eindrücklicher und auch (politisch) wichtiger Schweizer Film.“ (film-dienst, 25.10.11)

„Der Verdingbub führt ein unerhört hartes Kinderschicksal vor die Augen: realitätsnah, packend, verstörend schön bebildert und subtil, was die Schuldzuweisungen betrifft. (Schweizerbauer, 25.10.11)

„Der Verdingbub ... ist ein notwendiger Film. Man schämt sich danach nämlich ein wenig für dieses Land.“ (Der Bund, 26.10.11)

 

 

Hamburger Krimipreis 2010 - Begründung der Jury

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MÖRDER AUF AMRUM

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DER TOTE IN DER MAUER

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.11.2008, Nr. 269, S. 38
Und immer fährt ein Traktor durchs Bild- Alter Platzhirsch, neuer Platzhirsch: Der ZDF-Dorfkrimi hat Sinn für Details ...mehr

 

DER TOTE IN DER MAUER

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Küchenschaben, Kühe, Kinderschänder
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DER TOTE IN DER MAUER

Der Tagesspiegel
Kommissare im Duell
„Der Tote in der Mauer“, von Holger Karsten Schmidt geschrieben und von Markus Imboden in Szene gesetzt, ist ein dichtes Drama der Beklemmung. ...mehr

 

DER TOTE IN DER MAUER

Die Welt
Wenn der Seelenbalast blind macht
Der Film von Regisseur Markus Imboden und Drehbuchautor Holger Karsten Schmidt ist ein anderthalbstündiges soghaftes Vergnügen - ...mehr

 

EIN STARKES TEAM - HUNGRIGE SEELEN

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.01.2008
Die S-Bahn ist ein sicherer Ort, um zu sterben
Tausende gehen vorbei, "und keine Sau kiekt hin": ...mehr

 

MOERDERISCH ERPRESSUNG

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.09.2007, Nr. 204, S. 38
Dorfsterben - Jenseits von Gut und Böse: "Mörderische Erpressung"
Am eindrucksvollsten ist der Film ...mehr

 

DOC MARTIN

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.07.2007, Nr. 172, S. 40
Im Abseits - Axel Milberg, der Landarzt: "Doktor Martin (ZDF)
... wartet das ZDF mit "Dr. Martin" mit einem der Höhepunkte seines diesjährigen Programms auf. ... mehr

 

AUF EWIG UND EINEN TAG

Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ
Präzise und mit Lust am stimmigen Detail führt Regisseur Markus Imboden durch die späten Siebziger, die Achtziger und Neunziger, ...mehr

 

DIE LEIBWAECHTERIN

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.10.2005, Nr. 241, S. 42
Es könnte jeder sein -Ein bißchen übertrieben, aber eben auch unglaublich spannend: "Die Leibwächterin" im ZDF
... Regisseur Markus Imboden hat eine derart beklemmende Bedrohlichkeitsatmosphäre geschaffen, ...mehr

 

DIE LEIBWAECHTERIN

Süddeutsche Zeitung - 17.10.2005
Frauen unter sich
... Seine schönen Augenblicke hat dieser Film also auch, wenn die Frauen unter sich sind. ...mehr

 

11011 - AM PULS DER MACHT

Süddeutsche Zeitung - 05.01.2005
Das Kartell
... Mehr als 25 Jahre später hat die ARD den Schweizer Regisseur Markus Imboden beauftragt, einen Film über die Ohnmacht im Zentrum der Macht zu drehen. ... Spiele der Macht – 11011 Berlin heißt das ARD-Projekt ...mehr

 

BELLA BLOCK - DENN SIE WISSEN NICHT WAS SIE TUN

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.02.2005, Nr. 36, S. 43
Was aber ist mit der Tat? Im Schlagschatten von sieben Tagen Todesangst: "Bella Block: ... denn sie wissen nicht,...mehr

 

HUNGER AUF LEBEN

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.06.2004, Nr. 139, S. 40
Nur Chaos, wo andere ihre Moral haben - Die Schriftstellerin Brigitte Reimann verzehrt und versehrt sich: "Hunger auf Leben" (Arte)
"Ich kann nicht leben ohne Lichtstreif an der Decke": ...mehr

 

HUNGER AUF LEBEN

Süddeutsche Zeitung - 17.06.2004
Aus der Mitte Deutschlands
Leben, Lieben, Leiden in der DDR: Ein Film über die Schriftstellerin Brigitte Reimann ... Hunger auf Leben wird ganz sicher zu den besten deutschen TV-Beiträgen zählen, ...mehr

 

DAS KONTO

Süddeutsche Zeitung - 02.01.2004
Die letzte Träne
Draußen schneit es. Silvester und Neujahr hängen in den schweren Gliedern. Wie gut, dass abends Chill-out mit der Familie vor dem Fernseher lockt. ...mehr

 

DER MöRDER IDT UNTER UNS

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.10.2003, Nr. 243, S. 39
Handeln im Gesetz der Serie - Ein Dorf in Angst und ein Ermittlerpaar vor der Evidenz des Schicksals ...mehr

 

INS LEBEN ZURüCK

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.10.2003, Nr. 235, S. 41
Jeden Tag, jede Stunde und Minute bei ihr - Wem die Vergangenheit geraubt wird, der hat nur den Weg zum Ziel: "Ins Leben zurück" ...mehr

 

STAHLNETZ: PSI

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.05.2002, Nr. 103, S. 47
Warte, warte noch ein Weilchen - Wunschtraumelegie: In "Stahlnetz: PSI" von Markus Imboden ist das Verbrechen dehnbar
... Es geht nicht um lärmende Verbrechen, ...mehr

 

EIN DORF SUCHT SEINEN MöRDER

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.04.2002, Nr. 87, S. 47
Das starke Mädchen - Von Trachten und Traktoren oder Auf dem Land da wohnt die Sünde :...mehr

 

ICH HABE NEIN GESAGT

Süddeutsche Zeitung - 04.10.1999
Eine Frage der Ehe
20. 15 Uhr, ZDF: „Ich habe Nein gesagt” – ein Mann, eine Frau und die Schuld am Scheitern Er gibt den ganzen Kerl, ...mehr

 

BELLA BLOCK - AUF DER JAGD

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.11.1998, Nr. 265, S. 34
Manchmal ist man dümmer ...mehr

 

BELLA BLOCK - TOD EINES MàDCHENS

Süddeutsche Zeitung - 04.10.1997
Hoffnungslos gerecht
Rauf geht es meistens langsamer als runter. Da schleppt einer, wie bestellt, ...mehr

 

AUSGERECHNET ZOé

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.09.1994, Nr. 222, S. 34
Blumen in der Schiffsspur - Und Zigarren gegen den Tod: "Ausgerechnet Zoé" (ARD)
Ohne den albernen Reihentitel "Wilde Herzen" wüßte der Kritiker gar nicht,...mehr

 

AUSGERECHNET ZOé

Süddeutsche Zeitung - 21.09.1994
Der Stoff, aus dem die Alpträume sind
'Ausgerechnet Zoé': Markus Imbodens drastischer Film über eine aidsinfizierte junge Frau 2015 ARD Ein schöner Wintertag irgendwo an der Nordsee. Schneereste verzieren die sonnenbeschienene Dünenlandschaft, etwas Unwirtliches liegt in der leicht diesigen Luft....mehr