markus imboden

DIE LEIBWAECHTERIN

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.10.2005, Nr. 241, S. 42
Es könnte jeder sein -Ein bißchen übertrieben, aber eben auch unglaublich spannend: "Die Leibwächterin" im ZDF
... Regisseur Markus Imboden hat eine derart beklemmende Bedrohlichkeitsatmosphäre geschaffen, daß man sich als Zuschauer dabei ertappt, wie man sich wie Mona nervös auf dem Bildschirm umschaut und in jedem Passanten eine Bedrohung sieht. Dauernd denkt man: Gleich passiert es. Oder: Es könnte jeder sein. "Die Leibwächterin" ist überdurchschnittlich gut gespielt, mit einer phantastischen Ulrike Folkerts als verunsicherter Leibwächterin, die den Druck kaum erträgt, der auf ihr lastet, und einem gruselig-gemeinen Peter Kremer als Erpresser, der seine Drohungen so nüchtern vorträgt, daß es einem eiskalt den Rücken herunterläuft. ... PEER SCHADER